Die Q-Schlüssel, auch Q-Gruppen oder englisch Q Codes genannt, wurden von der britischen Regierung im Jahre 1909 zur Vereinfachung und Erleichterung des Betriebsablaufes bei der Telegrafie eingeführt. Bereits 1915 begannen jedoch auch Amateurfunker diese Codes für ihre Zwecke zu übernehmen.

Heute gibt es über 100 verschiedene Q-Schlüssel, die in der Praxis in allen Funkbereichen genutzt werden. Offiziell sollen die Q-Schlüssel jedoch nicht im Sprechfunk angewandt werden, weil die Abkürzungen für den Telegrafiefunkverkehr vorgesehen sind.

Die hier aufgelisteten Q-Code sind ein Auszug aus der Empfehlung der UIT Rec. ITU-R M.1172 und werden an der Prüfung für den Erwerb des Fähigkeitsausweises für den Amateurfunk (HB9) und den Einsteigerausweis für (HB2) Funkamateurinnen und Funkamateure verlangt.

Status F = QAA bis QNZ sind für den Flugfunk
Status S = QOA bis QQZ sind für den Schiffsfunk
Status M = QVZ bis QZZ sind für das Militär
Status A = Diverse sind auch für den Amateurfunk

Verwendung im Amateurradiodienst
Die Kenntnis der nachfolgenden Q-Codes ist Voraussetzung für die Radioamateurprüfung des BAKOM:
QRA, QRG, QRH, QRI, QRK, QRL, QRM, QRN, QRO, QRP, QRQ, QRS, QRT, QRU, QRV, QRX, QRZ, QSA, QSB, QSD, QSL, QSO, QSP, QSV, QSY, QSZ, QTH, QTR

Nebst den für die Amateurprüfung verlangten, seien auch die folgenden Q-Codes zur Verwendung empfohlen:
QAM, QAN, QAP, QAZ, QBA, QBB, QBM, QCM, QCX, QGV, QIF, QJE, QMH, QMU, QNY, QRB, QRD, QRE, QRF, QSI, QSK, QSM, QSU, QSX, QTA, QTC, QTJ, QTN, QTO, QTP, QUA.