Heinrich HertzHeinrich – Hertz – [/ caption] Der Amateurfunk Beginnt

Bereits 1873 wurde von James Clerk Maxwell auf Basis der Arbeiten von Michael Faraday die Existenz elektromagnetischer Wellen theoretisch vorhergesagt. 
1888 entdeckt Heinrich Hertz die Funktechnik und sendet elektromagnetische Wellen über kurze Distanz. Erst viele Jahre später, im Jahr 1897, baut Marconi die erste praktische Anwendung für die neue Entdeckung: den drahtlosen Telegraphen. Daraufhin tritt die Funktechnik ihren Siegeszug um die Welt an. Doch zuerst musste mit einem Irrtum aufgeräumt werden.

Wie alles was neu ist, fand auch die Funktechnik bald Anhänger, die damit experimentieren wollten. Damals handelte es sich um einen kleinen Kreis von Elektrotechnikern und interessierten Laien, die versuchten, auch mit begrenzten Mitteln (es gab ja weder Fertigbauteile noch Versandhandel) den Errungenschaften der kommerziellen Nutzer nachzueifern. Und tatsächlich gelang es mit beeindruckendem Enthusiasmus bald, eigene kleine Sender zu bauen und über kürzere Strecken Funkverbindungen herzustellen.

Doch schon bald kam es zu Problemen: Verschiedene Funknutzer kamen sich mit ihren Aussendungen gegenseitig ins Gehege, es gab ja noch keinerlei Regelungen.

Und da bald die kommerziellen Nutzer sich durch die Funkamateure (die damals noch gar nicht so hießen!) bedrängt fühlten, wurden schließlich Gesetze und Vereinbarungen erlassen. Hierbei wurde der damals genutzte Bereich der langen Funkwellen komplett den kommerziellen Nutzern zugeschrieben und die als Träumer und Laien abgeschriebenen Funkamateure bekamen den kompletten Bereich der kurzen Wellen, der als praktisch wertlos galt. Man ahnte ja nicht, was für einen Fehler man damit beging …

Guglielmo Marconi [/ caption] Die kommerziellen Nutzer kriegten Weitverkehrsverbindungen auf den Langen Wellen hin. Sie Trieben dazu EINEN ungeheuren Aufwand in der Formular riesiger Antennenanlagen und Hoher Sendeleistung . Die Funkamateure setzten Sich in den Kopf , Auch aus Empfehlung : Ihren , vermeintlich nur für kurze Entfernungenmit brauchbaren frequencies das Bestmögliche heraus zu holenAber auf andere Weise . Man had zunächst vor, mit Einem Netz von Zwischenstationen ( " Relais ") zu Arbeiten : Eine Botschaft sollte von Bahnhof zu Bahnhof hüpfen , um so nach und nach zum beispiel quer Durch sterben USA von Küste zu Küste zu reisen . Dann geschah das Unglaubliche : Am 11. Dezember 1921 Gelang es Paul Godley, 2ZE, Signale Einer – Station aus Greenwich, Connecticut (USA) zu EMPFANGEN . Auch WENN Eine Antwort nicht Möglich Krieg, 20. Jahrhunderts had täuschen lassen ), Aber 1000 oder 2000 ( oder Auch 20000) km weiter Kann es Mann wieder laut , klar und Deutlich EMPFANGEN . Funkamateure Haben das herausgefunden !Guglielmo Marconi

… oder doch nicht!

Das erstaunliche an diesen Experimenten schien, dass die verwendete Sendeleistung viel geringer war, als die Leistung die die kommerziellen Stationen für die gleichen Entfernungen aufbringen mussten. Entgegen der Meinung von Kommerz und Behörden waren die kurzen Wellen also keineswegs unbrauchbar. Mehr noch: Es zeigte sich, dass im Gegenteil sogar noch kürzere Wellen noch besser funktionierten. Ohne die Pionierleistung der Funkamateure wäre dies womöglich noch auf Jahrzehnte hinaus unentdeckt geblieben, wer mag sich vorstellen, wie unsere Welt heute aussehen könnte?

Es verging allerdings noch eine Weile, bis erstmals ein Funkverkehr in beide Richtungen über den Atlantik stattfinden konnte. Am 27. November 1923, also fast zwei Jahre nach den ersten bahnbrechenden Experimenten, fand ein erster Kontakt zwischen zwei amerikanischen und einem französischen Funkamateur statt. Die zwei Stationen befanden sich in Nizza und in Hartford (USA).

Doch nun geschah, was geschehen musste …

Rasch wurde die Industrie auf die von den Funkamateuren entdeckten Möglichkeiten der Kurzwelle aufmerksam. Frei nach dem Motto "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern" wurden die alten Sender für die Langwelle eingemottet und sich auf den Kurzwellenbändern breitgemacht. Bald kam es dort zu den hinlänglich bekannten Konflikten und der Ruf nach einer neuerlichen Regulierung wurde immer größer.

Und so geschah es dann auch: Auf der International Radio Conference der International Telegraph Union (ITU) 1927 wurden die Frequenzbereiche der Kurzwelle zwischen Radiosendern und kommerziellen Nutzern aufgeteilt. Und ausgerechnet für die Funkamateure, denen der Verdienst der Entdeckung der Möglichkeiten der Kurzwelle zusteht, blieben nur einige schmale Frequenzbereiche übrig … Positiver Aspekt der Konferenz blieb nur, dass erstmals der Amateurfunkdienst als Funkdienst anerkannt wurde.

Bereits zwei Jahre zuvor hatte sich die International Amateur Radio Union (IARU) als Interessensvertretung der Funkamateure weltweit gebildet und auch in Deutschland nahm der Amateurfunk seine Anfänge.